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Plauen
Plauen ist mit knapp 68.000 Einwohnern die größte Stadt des Vogtlandes. Die Stadt liegt im südwestlichen Teil des Freistaates Sachsen. Sie ist nach Leipzig, Dresden, Chemnitz und Zwickau die fünftgrößte Stadt sowie eines der sechs Oberzentren des Freistaates Sachsen und hatte bis 31. Juli 2008 noch den Status einer kreisfreien Stadt. Seit dem 1. August 2008 ist Plauen Große Kreisstadt im Vogtlandkreis, dessen Kreisstadt sie seit 1996 ist. Die nächsten größeren Städte in der Umgebung sind Zwickau, ca. 35 km nordöstlich und Gera, ca. 41 km nördlich von Plauen. Die Einwohnerzahl der Stadt Plauen überschritt 1904 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.
Plauen liegt im Tal und an den Uferhängen der Weißen Elster. Im Bereich der Einmündung der Syra in die Weiße Elster weitet sich das Tal zu einem Becken. Hier befindet sich das Stadtzentrum.
Die Höhe ü. NN reicht von 330 m bis über 500 m. Höchster Berg ist mit 525 m der bewaldete Culmberg im südlichen Stadtteil Oberlosa. „Hausberg“ von Plauen ist allerdings der 508 m hohe Kemmler, welchen ein Bismarckturm krönt.[2] Einen ausgezeichneten Überblick über die Stadt bekommt man ebenso vom Bärensteinturm (432 m) in der Nähe des Oberen Bahnhofes sowie vom zu besonderen Anlässen geöffneten Turm des Plauener Rathauses.
Das eher hügelige Umland von Plauen wird von Feldern bzw. Wiesen und Wäldern in etwa gleichem Verhältnis bedeckt. In kurzer Entfernung zur Stadt befinden sich die auch als Naherholungsgebiete genutzten beiden großen Talsperren Pöhl (nordöstlich) und Pirk (südlich). |